https://vimeo.com/154400795

Ride wild.
Respect Wildlife.

Freeriden in unverspurten Powderhängen kann euphorisch machen. Das wissen auch Geri und Toni, zwei pelzige Waldwesen. Am liebsten würden sie sich gleich selbst Bretter unter die Füsse schnallen und ihren Idolen hinterher rauschen.

Doch dazu sind sie zu scheu und beobachten Freerider darum nur aus der Ferne. Wie andere Wildtiere brauchen die beiden sichere Rückzugsmöglichkeiten. Solche finden sie in den Wildruhezonen und Wildschutzgebieten.

Geri und Toni lieben Freerider. Aus Distanz.

Hintergrund

Ruhe für
Toni und Geri

Tiere haben in Wildruhezonen und Wildschutzgebieten Vorrang gegenüber Freizeitaktivitäten. Geschützt vor Störung durch Menschen müssen sie hier weniger fliehen und verlieren so nicht kostbare Energie fürs Überleben in der kalten Jahreszeit.

Rechtskräftige Wildruhezonen dürfen im Winter nicht oder nur auf ausgewiesenen Routen befahren werden, Übertretungen sind strafbar. Auch empfohlene Wildruhezonen sollten respektiert werden.
Wildruhezonen und Wildschutzgebiete sind zunehmend an Ort und Stelle signalisiert und auf der Online-Karte eingezeichnet:

Wildruhezonen & Wildschutzgebiete
Online-Karte

Karte

Hintergrund

Wildtiere

Tiere Tiere Image Map Image Map

Gämsen, Steinböcke oder Hirsche kommen im tiefen Schnee nur sehr mühsam vorwärts. Raufusshühner wie das Birkhuhn, das Auerhuhn oder das Alpenschneehuhn verbrennen viel Energie, wenn sie aus ihren Verstecken auffliegen.

Wiederholte Störung durch Freerider oder andere Menschen schwächen die Wildtiere. Das Risiko, im Winter zu sterben steigt und der Fortpflanzungserfolg im nächsten Frühling ist ungewiss. Der Bestand seltener Arten kann in Gefahr geraten.

Wildtiere

Hintergrund
Hintergrund

Respect
Wildlife

«Respect Wildlife» engagiert sich für wildtierverträgliches Freeriden und ist Teil der Kampagne «Respektiere deine Grenzen». Diese wird von Sportverbänden, Bund, Kantonen, Ausbildungsinstitutionen, Tourenanbietern, Tourismusdestinationen, Naturschutz- und Jagdorganisationen sowie Vertretern der Sportartikelbranche getragen.

«Respektiere deine Grenzen» richtet sich an Schneeschuhläufer, Skitourengänger, Freerider, Variantenfahren und andere Wintersportler.

Die vier Regeln für unterwegs:

1.
Wildruhezonen und Wildschutzgebiete beachten

2.
Im Wald auf Wegen und bezeichneten Routen bleiben

3.
Waldränder und schneefreie Flächen meiden

4.
Hunde an der Leine führen, insbesondere im Wald

Mascott One Mascott Two

Sicherheit

Wildtierschutz ist wichtig, die persönliche Sicherheit ebenfalls. Als Freerider bist du abseits der Pisten unterwegs. Je nach Situation drohen Lawinen und damit Lebensgefahr. Setze dich mit dem Thema Lawinen

auseinander. Erwerbe dir das Wissen – zum Beispiel in einem Lawinenkurs – und konsultiere immer das Lawinenbulletin. LVS, Schaufel und Sonde sind immer dabei.

www.slf.ch
www.whiterisk.ch